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"Paul Martini Early Career Award" für Justin Ferdinandus

Am 30. Oktober 2026 hat die Paul-Martini-Stiftung in Berlin einen der drei „Paul Martini Early Career Awards für klinische Forschung 2026“ an Justin Ferdinandus (Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik Köln) verliehen.

PD Dr. med. Justin Ferdinandus (Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik Köln) schloss eine Behandlungslücke für ältere Patientinnen und Patienten mit klassischem Hodgkin-Lymphom: Neben jungen Erwachsenen erkranken auch Menschen ab 60 Jahren häufig daran, doch ein wirksamer Therapiestandard fehlte für sie. In einer Kohortenstudie der Deutschen Hodgkin Studiengruppe (GHSG) zeigte Ferdinandus, dass das BRECADD-Regime ‒ ein auf einem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat basierendes Chemotherapieschema ‒ auch bei Patientinnen und Patienten zwischen 61 und 75 Jahren wirksam und verträglich ist und die Behandlungsdauer individuell anhand des PET-Ansprechens angepasst werden kann. Die Ergebnisse belegen ein hohes Ansprechen mit dauerhaften Remissionen.

Die Paul-Martini-Stiftung ist gemeinnützig und fördert die wissenschaftliche Entwicklung moderner Arzneimitteltherapie für eine wirksame und sichere Versorgung von Patienten und Patientinnen. Seit sechzig Jahren ist die Stiftung eine Brücke zwischen akademischer Wissenschaft, Klinik, forschender Industrie und Politik. Benannt ist die Stiftung nach dem Bonner Wissenschaftler und Arzt Paul Martini (1898-1964), der besondere Verdienste um die klinisch-therapeutische Forschung erlangt hat.

Quelle: „Paul Martini Early Career Awards für klinische Forschung 2026“ verliehen ‒ für medizinischen Fortschritt durch Studien

PD Dr. med. Justin Ferdinandus (Mitte) von der Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik Köln, ist einer der Preisträger der „Paul Martini Early Career Award für Klinische Forschung 2026“ der Paul-Martini-Stiftung, Berlin. Links: Dr. Matthias Meergans, Geschäftsführer der Paul-Martini-Stiftung. Rechts: Prof. Dr. med. Robert Zeiser (Universitätsklinikum Freiburg), Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Stiftung. Foto: Foto: Paul-Martini-Stiftung / D. Laessig.