Ausblick
Wie bei anderen indolent verlaufenden Lymphomen auch, wird durch die oben beschriebenen Therapien sehr häufig eine langjährige Beseitigung der Symptome erreicht, ohne jedoch eine Heilung erzielen zu können. In einigen Fällen können die Erkrankten bei hoher Lebensqualität ohne Therapie viele Jahre asymptomatisch sein, obwohl die Erkrankung unbehandelt langsam schleichend voranschreitet. Ziel der Therapie ist es, die Erkrankung möglichst lange zurückzudrängen und die Lebensqualität der Patient:innen zu erhalten.
Die Therapie von Patient:innen mit Morbus Waldenström sollte durch Fachärzt:innen für Hämatologie und Onkologie erfolgen. Für die stetige Verbesserung der Therapie und aufgrund der Seltenheit dieser Erkrankung ist die Behandlung möglichst vieler Patient:innen im Rahmen von klinischen Studien von großer Bedeutung. Das „Europäische Konsortium für den Morbus Waldenström“ (ECWM) möchte die klinische Versorgung von Patient:innen mit Morbus Waldenström weiter optimieren und bietet in Zusammenarbeit mit vielen Kliniken und niedergelassenen Fachärzt:innen für Hämato-Onkologie in ganz Deutschland Studien an. Das Konsortium ist Mitglied im Kompetenznetz maligne Lymphome e.V. (KML) und wird vom Universitätsklinikum Ulm koordiniert.
Europäisches Konsortium für den Morbus Waldenström (ECWM)
Leiter: Prof. Dr. med. Christian Buske
Universitätsklinikum Ulm
Institut für Experimentelle Tumorforschung, Innere Medizin III
Albert-Einstein-Allee 23, 89081 Ulm
T 0731 500 65-801 oder -888
Sprechzeiten: Mo-Fr von 9.00 - 16.00 Uhr
T 0731 500 65-822
info@ecwm.eu | www.ecwm.eu