Ein ZNS-Lymphom ist eine Erkrankung, bei der sich im zentralen Nervensystem (ZNS) – also im Gehirn und im Nervenwasser, seltener auch im Rückenmark und Auge – bösartig veränderte Immunzellen ansammeln. Diese Tumorzellen entstehen durch Veränderungen an den Lymphozyten (entweder B- oder T-Lymphozyten), einer Unterart der weißen Blutzellen, die für die Abwehr von Krankheiten zuständig ist. Damit gehört das ZNS-Lymphom zur großen Gruppe der malignen (= bösartigen) Lymphome, die überall im Körper auftreten können.

Häufigkeit & Ursache

Das primäre ZNS-Lymphom ist prinzipiell eine sehr seltene Erkrankung. Warum und wie ein Lymphom im Gehirn entsteht, ist nicht vollständig geklärt.

 

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Symptome

Die Symptome können ganz unterschiedlich sein und hängen von der Größe und Lage des ZNS-Lymphoms ab.

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Diagnose

Wird im Rahmen einer Computertomografie des Kopfes ein Tumor festgestellt, erfolgt eine Reihe von Untersuchungen, um Art und Ausmaß der Erkrankung zu ermitteln.

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Histologie

Unterschieden werden primäre und sekundäre ZNS-Lymphome.

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Stadien & Risikofaktoren

Mit einer Computertomografie wird überprüft, ob es neben dem ZNS-Lymphom weitere Lymphomherde im Körper gibt. Der vermutliche Krankheitsverlauf (= Prognose) kann anhand einfach zu erhebender Faktoren in Form eines Risikoprofils abgeschätzt werden.

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Therapie

Wird ein primäres ZNS-Lymphom festgestellt, sollte unverzüglich mit einer Therapie begonnen werden. Es stehen verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung. Aufgrund der erwarteten Nebenwirkungen hängt ihre Einsatzmöglichkeit wesentlich vom Alter des Patienten ab.

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Nebenwirkungen & Spätfolgen

Während einer MTX-Therapie sollten alle Medikamente, die zusätzlich die Nieren schädigen könnten, vorübergehend abgesetzt werden. Um Infektionen zu vermeiden, sind vorbeugende Maßnahmen erforderlich.

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Nachsorge

Im Anschluss an die Therapie sollte eine engmaschige Verlaufskontrolle erfolgen.

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Ausblick

Durch eine geeignete Therapie kann die Erkrankung viele Jahre zurückgedrängt oder sogar geheilt werden. Für die stete Weiterentwicklung und Verbesserung der Therapiemöglichkeiten ist die Behandlung im Rahmen klinischer Studien von entscheidender Bedeutung.

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Literatur

Die genannte Literatur ist Grundlage für diesen Artikel und enthält weiterführende Informationen zum Thema.

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